IFB Call for Proposals Mai 2024
15.03.2024

Wettbewerbsrunden für mehrere Länder angekündigt

Bewerbungen um Zuschüsse durch die Fazilität Investitionen für Beschäftigung können ab dem 15. Mai 2024 eingereicht werden.

Die Fazilität Investitionen für Beschäftigung wird sektoroffene Wettbewerbsrunden in Ghana, Marokko, Ruanda und Senegal starten. Gesucht werden Projekte, die eine bedeutende Anzahl an Arbeitsplätzen schaffen und den Zugang zu sozialen Sicherungssystemen ermöglichen.

Vom 15. Mai bis 1. Juli 2024 können Unternehmen sowie öffentliche und gemeinnützige Träger Investitionsvorschläge einreichen. Die Fazilität vergibt Zuschüsse zwischen 650.000 Euro und 6 Millionen Euro an Projekte, die von rein privatwirtschaftlichen Vorhaben bis hin zu öffentlichen Infrastrukturprojekten reichen. Die Höhe des Zuschusses ist projekt- und länderabhängig.

Wichtig ist, dass jedes vorgeschlagene Investitionsvorhaben zur dauerhaften Schaffung von Arbeitsplätzen im Privatsektor beiträgt und dass die Arbeitsplätze Zugang zu umfangreichen Sozialleistungen bieten. Dabei darf der Zuschussbetrag pro geschaffenem Job 10.000 Euro nicht übersteigen. Wenn nachgewiesen wird, dass das Projekt einen Beitrag zur Förderung der Beschäftigung von Frauen leistet oder den sozial gerechten Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft vorantreibt, erhöhen sich die Chancen auf einen Zuschuss.

Die Wettbewerbsrunden in den genannten Ländern sehen Bewerbungen für vier Arten von Investitionsprojekten vor:

  1. Gemeinwohlorientierte Projekte, die zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. Das Projekt generiert keine Einnahmen und ist nicht gewinnorientiert:
    Die Fazilität deckt bis zu 90 % der Investitionskosten.
  2. Gemeinwohlorientierte Projekte, die zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. Das Projekt generiert Einnahmen, ist aber nicht gewinnorientiert:
    Die Fazilität deckt bis zu 75 % der Investitionskosten.
  3. Gewinnorientierte Projekte, welche Arbeitsplätze im Privatunternehmen sowie auch in anderen privaten Unternehmen schaffen:
    Die Fazilität deckt bis zu 35 % der Investitionskosten.
  4. Gewinnorientierte Projekte, welche die Schaffung von Arbeitsplätzen im Privatunternehmen fördern:
    Die Fazilität deckt bis zu 25 % der Investitionskosten.

Die Auswahl der Projekte erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Die Fazilität finanziert nur vollständig ausgearbeitete Projektvorschläge, deren Umsetzung noch nicht begonnen hat. Sie müssen begründete Aussicht auf eine operative und finanzielle Nachhaltigkeit bieten. Antragsteller sind verpflichtet, Eigenmittel beizutragen, um eine Projektfinanzierung zu erhalten. Sie müssen auch nachweisen, dass sie ihren Finanzierungsbedarf nicht anderweitig decken können.

Unternehmen sowie öffentliche und gemeinnützige Träger können Projektvorschläge einreichen, sobald die Wettbewerbsrunde startet.

Die Fazilität Investitionen für Beschäftigung wurde von der KfW Entwicklungsbank im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geschaffen. Sie ist Teil der Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial gerechten Wandel“ des BMZ.

Allgemeine Informationen zum Bewerbungsprozess finden sich auf unserer Website.

Der Kriterienkatalog, spezifische Informationen zu dieser Wettbewerbsrunde und die Daten der Online-Informationsveranstaltungen werden in Kürze im Download Center veröffentlicht.

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Unter der Marke Invest for Jobs hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Reihe von Angeboten gebündelt, um deutsche, europäische und afrikanische Unternehmen bei ihrem beschäftigungswirksamen Engagement in Afrika zu unterstützen. Die Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial gerechten Wandel“ – so der offizielle Titel – bietet umfassende Beratung, Kontakte und finanzielle Unterstützung zur Beseitigung von Investitionshemmnissen. Das entwicklungspolitische Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen bis zu 100.000 gute Arbeitsplätze zu schaffen und die Arbeitsbedingungen sowie die soziale Absicherung in den afrikanischen Partnerländern zu verbessern.

Partnerländer: Ägypten, Äthiopien, Côte d’Ivoire, Ghana, Marokko, Ruanda, Senegal und Tunesien.

Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen für Unternehmen, Hochschulen, Kammern und Verbände: https://invest-for-jobs.com/leistungen

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