Frau vor einem Textil-Verkaufsstand
28.03.2022

Regionaler Wettbewerb der Fazilität Investitionen für Beschäftigung

Die Fazilität Investitionen für Beschäftigung kündigt einen regionalen Wettbewerb für Côte d’Ivoire, Ghana, Ruanda, Senegal und Tunesien an.

Die Fazilität Investitionen für Beschäftigung GmbH stellt Kofinanzierungen für Projekte bereit, die das Potenzial haben, eine bedeutende Anzahl an Arbeitsplätzen zu schaffen. In Côte d’Ivoire, Ghana, Ruanda, Senegal und Tunesien startet am 1. Juni 2022 eine Wettbewerbsrunde. Privatunternehmen und öffentliche Stellen können teilnehmen.

Die regionale Fazilität IFB ist ein Investitionsmechanismus für Beschäftigung der ein kompetitives Auswahlverfahren nutzt, um Zuschüsse zur Kofinanzierung privater und öffentlicher Projekte in acht Partnerländern in Afrika zu vergeben.

Die Fazilität ist Teil der Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial gerechten Wandel“ des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die Sonderinitiative, die unter der Marke Invest for Jobs auftritt, zielt darauf ab, Investitionshemmnisse zu beseitigen und gute Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten in den Partnerländern zu schaffen. Diese sind: Ägypten, Äthiopien, Côte d'Ivoire, Ghana, Marokko, Ruanda, Senegal und Tunesien.

Ziel von Investitionen für Beschäftigung ist die Schaffung nachhaltiger Beschäftigungsmöglichkeiten in den Partnerländern. Dies geschieht, indem die Fazilität Zuschüsse als Kofinanzierung neuer Investitionsprojekte mit hoher Arbeitsbeschaffungswirkung anbietet.

Die regionale Wettbewerbsrunde in Côte d’Ivoire, Ghana, Ruanda, Senegal und Tunesien, die am 1. Juni 2022 veröffentlicht wird, sieht Bewerbungen für vier Arten von Projekten vor:

  1. Gemeinwohlorientierte Projekte, die zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. Das Projekt generiert keine Einnahmen und ist nicht gewinnorientiert: Die Fazilität deckt bis zu 90 % der Investitionskosten.
  2. Gemeinwohlorientierte Projekte, die zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. Das Projekt generiert Einnahmen, ist aber nicht gewinnorientiert: Die Fazilität deckt bis zu 75 % der Kosten.
  3. Gewinnorientierte Projekte, welche Arbeitsplätze im Privatunternehmen sowie auch in anderen Unternehmen schaffen: Die Fazilität deckt bis zu 50 % der Kosten.
  4. Gewinnorientierte Projekte, welche die Schaffung von Arbeitsplätzen im Privatunternehmen fördern: Die Fazilität deckt bis zu 25 % der Kosten.

Der regionale Wettbewerb ist nicht auf bestimmte Wirtschaftssektoren beschränkt. Unternehmen können als Einzelunternehmen oder im Konsortium mit Unternehmen aus anderen afrikanischen Ländern oder aus der EU/EFTA teilnehmen.

Die Zuschüsse der Fazilität Investitionen für Beschäftigung liegen zwischen 1 Mio. und 10 Mio. Euro pro Projekt. Antragsteller sind verpflichtet, Eigenmittel beizutragen, um eine Projektfinanzierung zu erhalten.

Unternehmen sowie andere private oder öffentliche Organisationen können Projektvorschläge einreichen, sobald die Wettbewerbsrunde am 1. Juni 2022 startet.

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Unter der Marke Invest for Jobs hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Reihe von Angeboten gebündelt, um deutsche, europäische und afrikanische Unternehmen bei ihrem beschäftigungswirksamen Engagement in Afrika zu unterstützen. Die Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial gerechten Wandel“ – so der offizielle Titel – bietet umfassende Beratung, Kontakte und finanzielle Unterstützung zur Beseitigung von Investitionshemmnissen. Das entwicklungspolitische Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen bis zu 100.000 gute Arbeitsplätze zu schaffen und die Arbeitsbedingungen sowie die soziale Absicherung in den afrikanischen Partnerländern zu verbessern.

Partnerländer: Ägypten, Äthiopien, Côte d’Ivoire, Ghana, Marokko, Ruanda, Senegal und Tunesien.

Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen für Unternehmen, Hochschulen, Kammern und Verbände: https://invest-for-jobs.com/leistungen

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