Angestellte bei DESTA in Äthiopien

Die Fazilität Investitionen für Beschäftigung

Hintergrund und Kontext

Unser Investitionsansatz

Wirtschaftsreformen und verbesserte Wettbewerbsfähigkeit haben in vielen Teilen Afrikas neue, dynamische Wachstumsmärkte hervorgebracht. Afrikanische Länder bieten zunehmend attraktive Perspektiven für Unternehmen und Investoren: eine junge Bevölkerung, eine wachsende Verfügbarkeit von Arbeitskräften und Fachkräften, steigende Kaufkraft, neue Märkte und die Integration in globale Wertschöpfungsketten.

Afrikanische Länder gehören zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Gleichzeitig braucht Afrika aber etwa 20 Millionen Arbeitsplätze pro Jahr, um seiner jungen Bevölkerung eine Zukunftsperspektive zu bieten. Unter der Marke Invest for Jobs hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Reihe von Angeboten gebündelt, um deutsche, europäische und afrikanische Unternehmen bei ihrem beschäftigungswirksamen Engagement in Afrika zu unterstützen. Die Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial gerechten Wandel“ – so der offizielle Titel – bietet umfassende Beratung, Kontakte und finanzielle Unterstützung zur Beseitigung von Investitionshemmnissen.

Das entwicklungspolitische Ziel ist es, gemeinsam mit Antragsstellern gute Arbeitsplätze zu schaffen und Arbeitsbedingungen sowie die soziale Absicherung in den afrikanischen Partnerländern – Ägypten, Äthiopien, Côte d’Ivoire, Ghana, Marokko, Ruanda, Senegal und Tunesien – zu verbessern.

 

people standing in front of a truck
KfW-Bildarchiv / photothek.net

 

Das Unterstützungsangebot der IFB

Die Zuschüsse der Fazilität Investitionen für Beschäftigung richten sich an Projektpartner aus dem öffentlichen und privaten Sektor (einschließlich öffentlich-privater Partnerschaften), die ein Investitionsprojekt konzipiert haben, mit dem sie Arbeitsplätze schaffen wollen, aber vor Herausforderungen stehen, die durch finanzielle Unterstützung ganz oder teilweise gelöst werden können.

Employees at facility
KfW-Bildarchiv / Rüdiger Nehmzow

 

Finanzielle Unterstützung wird für ausgewählte Projekte nach den folgenden Grundsätzen gewährt:

  • Alle Antragsteller müssen juristische Personen sein, die in einem Land in Afrika oder Europa (Mitgliedsstaaten der Europäischen Union oder der Europäischen Freihandelszone) registriert sind. Antragsteller mit Sitz außerhalb des Partnerlandes können ihre Konzepte nur in Partnerschaft/Konsortium mit Projektpartnern einreichen, die im Partnerland registriert und dort operativ tätig sind.
  • Die Fazilität finanziert nicht die gesamten Kosten eines Projektes, sondern stellt eine Kofinanzierung bereit, um die vom Antragsteller und seinen Projektpartnern mobilisierten Ressourcen zu ergänzen. Die Höhe der verfügbaren Kofinanzierung variiert je nach Projekttyp zwischen 25 % und 90 % (siehe Details und weitere Modalitäten in den Richtlinien für Antragsteller für die jeweilige Wettbewerbsrunde).
  • Seit 2025 reichen die Kofinanzierungen von 650.000 Euro bis 10 Mio. Euro (oder den Gegenwert in der Landeswährung des Partnerlandes). Projekte, die eine Kofinanzierung ober- oder unterhalb dieser Spanne benötigen, werden nicht gefördert.
  • Die IFB stellt Fördermittel in Form von Zuschüssen bereit. Das bedeutet, dass die Beträge nicht zurückgezahlt werden müssen, wenn der Antragsteller sie für den vertraglich vereinbarten Zweck und in Übereinstimmung mit den in der Finanzierungsvereinbarung genannten Vergabegrundsätzen verwendet.

Kontakt

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Unter der Marke Invest for Jobs hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Reihe von Angeboten gebündelt, um deutsche, europäische und afrikanische Unternehmen bei ihrem beschäftigungswirksamen Engagement in Afrika zu unterstützen. Die Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial gerechten Wandel“ – so der offizielle Titel – bietet umfassende Beratung, Kontakte und finanzielle Unterstützung zur Beseitigung von Investitionshemmnissen. Das entwicklungspolitische Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen bis zu 100.000 gute Arbeitsplätze zu schaffen und die Arbeitsbedingungen sowie die soziale Absicherung in den afrikanischen Partnerländern zu verbessern.

Partnerländer: Ägypten, Äthiopien, Côte d’Ivoire, Ghana, Marokko, Ruanda, Senegal und Tunesien.

Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen für Unternehmen, Hochschulen, Kammern und Verbände: https://invest-for-jobs.com/leistungen

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