Feierliche Übergabe des ersten Innovations-Space an die wachsende Start-up- und Digitalszene des Landes
dot – steht von nun an für die rasant wachsende Digital- und Start-up-Szene Tunesiens. Das kreative Zentrum ist am 11. Juni 2021 im Business District Berges du Lac in Tunis von Regierungschef Hichem Mechichi, dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, und weiteren Gästen eingeweiht worden.
Schon heute trägt die Digitalwirtschaft elf Prozent zum tunesischen Bruttoinlandsprodukt bei und beschäftigt 95.000 Menschen. Das dot bietet auf circa 3.000 m2 nun den Raum, dieses wirtschaftliche Potenzial weiter zu entfalten und Arbeitsplätze im IT-Bereich in Tunesien zu kreieren.
Im dot, das von der Foundation for Development Tunisia, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Europäischen Union kofinanziert wurde, haben bereits 16 Start-ups Quartier bezogen und einen kreativen Innovations-Space gefunden.
Auch das Digital Transformation Center Tunisia hat im dot über zwei Etagen seine Zelte aufgeschlagen und setzt sich mit Unterstützung von Invest for Jobs für die Weiterentwicklung und Professionalisierung des „hidden IT-Champions“ auf dem afrikanischen Kontinent ein.
Tunesien wird erst langsam als Hub für Tech-Talents von westlichen Investoren entdeckt. Das will das Digital Transformation Center ändern. Die Angebote DotLanding oder Business und Invest bieten Investoren einen idealen Einstieg in die Szene sowie Matchmaking zwischen europäischen Unternehmen und tunesischen IT-Dienstleistern und Professionals. Das GSMA Mobile Solution Lab unterstützt bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Im Hub für Künstliche Intelligenz wird gemeinsam an Lösungen für den öffentlichen und privaten Sektor geforscht und der Hub Industrie 4.0 bringt europäische Expertise mit tunesischen Industrien zusammen.
Mit der Eröffnung des dot beginnt nun die eigentliche Arbeit aller Beteiligten, nämlich mit gemeinsamer Kraft und dem dot als Knotenpunkt, die Digitalwirtschaft in Tunesien auszubauen und als die treibende Wirtschaftskraft des kleinen, nordafrikanischen Landes zu etablieren.