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11.11.2020

Sozialunternehmen könnten eine Million neue Jobs schaffen

Eine Studie der Siemens Stiftung offenbart das Potenzial von Sozialunternehmen für den afrikanischen Arbeitsmarkt

Eine im Rahmen der Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial gerechten Wandel“ in Auftrag gegebene Studie der Siemens Stiftung prognostiziert, dass Sozialunternehmen zwischen 2020 und 2030 bis zu einer Million neue Jobs in zwölf Ländern Afrikas bereitstellen könnten.

Die afrikanische Bevölkerung wächst schnell und wird sich bis 2050 voraussichtlich verdoppeln. Umso wichtiger ist es, das Potenzial von Sozialunternehmen zu nutzen, um neue Möglichkeiten für Beschäftigung zu schaffen. Die Studie „Social Enterprises as Job Creators in Africa – The Potential of Social Enterprise to Provide Employment Opportunities in 12 African Countries 2020-2030” identifiziert sowohl arbeitsplatzschaffende als auch arbeitsplatzhemmende Faktoren, die für Sozialunternehmen eine Rolle spielen. Dabei zieht sie länderspezifische und demografische Aspekte in den untersuchten Ländern in Betracht und zeigt Wege auf, wie die Sozialunternehmen bei der Entfaltung ihres Arbeitsplatzschaffungspotenzials unterstützt werden können.

Sozialunternehmen konzentrieren sich in erster Linie auf die Lösung sozialer Probleme durch die Produkte und Dienstleistungen, die sie anbieten. Dabei ist ihnen häufig auch die Schaffung von Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten für marginalisierte Gruppen ein wichtiges Anliegen, so die Studie. Sie geht davon aus, dass Sozialunternehmen in den zwölf untersuchten afrikanischen Ländern innerhalb der nächsten zehn Jahre bis zu einer Million neue Arbeitsplätze schaffen könnten. Um dieses Beschäftigungspotenzial tatsächlich bereitzustellen, benötigen Sozialunternehmen, die häufig junge Start-ups sind, Unterstützung; besonders dann, wenn die Strukturen eines Landes fragil sind. Die Studie schlägt Maßnahmen in Form von finanzieller und technischer Unterstützung vor sowie mehr Einbindung von Sozialunternehmen in politische Prozesse zum Beispiel durch Verbände, die ihre gebündelten Interessen vertreten.

„Wir begrüßen die Ergebnisse dieser Studie, die die Bedeutung von Sozialunternehmen für die Schaffung von Arbeitsplätzen in Afrika hervorhebt“, kommentiert Thomas Rolf, Leiter des GIZ Globalvorhabens Ausbildung und Beschäftigung. „Diese Studie legt dar, wie Sozialunternehmen am besten bei der Bewältigung von Herausforderungen unterstützt werden können. Das hilft uns dabei, unser Ziel zu erreichen, neue Arbeitsplätze zu schaffen.“

Die Pressemitteilung der Siemens Stiftung zur Veröffentlichung der Studie finden Sie hier.

Alle drei Teile der Studie – Hauptbericht, Länderprofile und Fallstudien – finden Sie hier.

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Unter der Marke Invest for Jobs hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Reihe von Angeboten gebündelt, um deutsche, europäische und afrikanische Unternehmen bei ihrem beschäftigungswirksamen Engagement in Afrika zu unterstützen. Die Sonderinitiative „Gute Beschäftigung für sozial gerechten Wandel“ – so der offizielle Titel – bietet umfassende Beratung, Kontakte und finanzielle Unterstützung zur Beseitigung von Investitionshemmnissen. Das entwicklungspolitische Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen bis zu 100.000 gute Arbeitsplätze zu schaffen und die Arbeitsbedingungen sowie die soziale Absicherung in den afrikanischen Partnerländern zu verbessern.

Partnerländer: Ägypten, Äthiopien, Côte d’Ivoire, Ghana, Marokko, Ruanda, Senegal und Tunesien.

Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen für Unternehmen, Hochschulen, Kammern und Verbände: https://invest-for-jobs.com/leistungen

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