Mann schöpft Wasser am Brunnen
25.02.2022

Senegal – Gastland des 9. Weltwasserforums

 © GIZ/Sumi Teufel

Vom 21. bis zum 26. März findet in Senegal das Weltwasserforum statt – und damit zum ersten Mal in Subsahara Afrika.

Auch Invest for Jobs sowie eine Delegation deutscher Unternehmen wird auf der internationalen Veranstaltung vertreten sein. Das Weltwasserforum (WWF) ist die weltweit größte Veranstaltung zum Thema Wasser. Sie wird alle drei Jahre vom Weltwasserrat in Zusammenarbeit mit einem Gastland ausgerichtet, zuletzt in Brasilien.

Das WWF bietet eine Plattform, auf der die internationale Wassergemeinschaft und wichtige Entscheidungsträger und -trägerinnen zusammenarbeiten und langfristige Aktionspläne zu den weltweiten Herausforderungen rund um das Thema Wasser vereinbaren können. Sie steht Teilnehmenden aus allen Ebenen und Bereichen offen: Politikern, multilateralen Institutionen, Universitäten, der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor.

Das 9. Weltwasserforum, das vom 21. bis zum 26. März in dem neuen städtischen Pol Diamniadio (etwa 30 km von Dakar) stattfindet, wird sich auf vier Kernthemen konzentrieren: die Sicherheit von Wasser und sanitärer Grundversorgung, Wasser für die ländliche Entwicklung, die Zusammenarbeit der internationalen Gemeinschaft sowie auf die Fragen von Finanzierung, Regierungsführung, Wissensmanagement und Innovation.

Als einer der größten bilateralen Geber im Wassersektor bringt sich Deutschland, federführend durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), aktiv in die Gestaltung des diesjährigen Forums ein.

Unter dem Titel „A water secure future for all“ werden sich verschiedene Akteure aus Politik und Wirtschaft auf einem gemeinsamen deutschen Stand vorstellen. Darunter sind das BMZ, u.a. mit der Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung sowie die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Außerdem präsentieren sich der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und German Water Partnership e.V. (GWP) – ein Netzwerk aus rund 350 privaten und öffentlichen Unternehmen aus dem Wasserbereich, Fachverbänden sowie Institutionen aus Wirtschaft und Forschung. Auch die deutsche Privatwirtschaft aus dem Wasser- und Abwassersektor wird durch die Unterstützung von BVMW, GWP, Invest for Jobs und dem Business Scout for Development Programm vertreten sein.

Des Weiteren sind inhaltliche Beiträge wie ein Fachaustausch zu innovativen deutschen Wasser- und Sanitärtechnologien und Qualifizierungsansätzen zur Sicherung der Nachhaltigkeit von Investitionen sowie zu Best Practices aus der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zur Verbesserung der Wassersicherheit geplant.

Weitere Informationen zum 9. Weltwasserforum finden Sie hier (auf Englisch).

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