Bild der Paneldiskussion
24.10.2022

Die Produktqualität trägt zu resilienteren Lieferketten bei

Austausch internationaler Expertinnen und Experten beim Aid for Trade Global Review 2022

Beim diesjährigen Aid for Trade Global Review hat die Allianz für Produktqualität in Afrika gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Paneldiskussion rund um das Thema resiliente Lieferketten veranstaltet.

In einem waren sich alle einig: Produktqualität trägt zu resilienteren Lieferketten bei. Dieses Thema stand im Mittelpunkt der Paneldiskussion „Meeting the Challenge: strengthening the resilience of supply chains“. Die Paneldiskussion fand am 28.07.2022 statt und wurde vom BMZ gemeinsam mit der Allianz für Produktqualität in Afrika als Teil von Invest for Jobs im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung Aid for Trade Global Review der Welthandelsorganisation (WTO) organisiert. Das hochrangige Treffen von internationalen Organisationen, Politik und Wirtschaft findet alle zwei Jahre in Genf statt und beschäftigt sich damit, wie Entwicklungsländer internationalen Handel nutzen können, um nachhaltig zu wachsen und Armut zu bekämpfen.

Unter der Moderation von Andrea Ulbrich (BMZ Referat 112, Handel) stellte die Paneldiskussion aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen rund um Lieferketten in den Vordergrund und diskutierte dabei die Rolle der Produktqualität als möglichen Beitrag zur Verbesserung der gegenwärtigen Situation. Mitglieder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), des Internationalen Handelszentrum (ITC), des Rwanda Standards Board und des Verbandes der ruandischen Privatwirtschaft nahmen an der Diskussion teil.

Neben den vielfältigen Herausforderungen an Lieferketten, die aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wurden, zeigten die Sprecherinnen und Sprecher vor allem auch Chancen auf, die sich durch aktuelle Entwicklungen ergeben. Beispielsweise ergeben sich für afrikanische Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten, da sie sich als alternative Lieferanten für z. B. europäische Abnehmer und Märkte anbieten. Um von dieser Möglichkeit zu profitieren, ist es wichtig, die Anforderungen internationaler Märkte zu erfüllen – sowohl in Bezug auf grundlegende Qualitätsstandards als auch im Hinblick auf freiwillige Nachhaltigkeitsstandards zu sozialen oder ökologischen Aspekten.

Es wurde herausgestellt, wie die Allianz für Produktqualität in Afrika afrikanische Unternehmen bei der Erfüllung der von internationalen Abnehmern geforderten Qualitätsstandards und beim Aufbau nachhaltiger Beziehungen zu neuen Märkten unterstützen kann. Die Angebote umfassen unter anderem Schulungs- und Coachingmaßnahmen zur Einführung von Qualitätsmanagementsystemen in Betrieben und zur Erlangung international anerkannter Standards, sowie zur Stärkung der nationalen Qualitätsinfrastruktur.

Die Panelistinnen und Panelisten zeigten auf, wie die Unterstützung afrikanischer Produzenten und nationaler Institutionen für Qualitätsinfrastruktur zu widerstandsfähigeren und nachhaltigeren Lieferketten beitragen und Wege zu einer höheren Wertschöpfung in afrikanischen Volkswirtschaften eröffnen können.

Weitere Informationen zu der Arbeit der Allianz für Produktqualität in Afrika finden Sie hier: https://www.allianceforproduct...

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