PAMA: Mechaniker schauen unter eine Motorhaube  © GIZ/David Degner

Pan-African Mobility Alliance (PAMA)

Gemeinsam
Wachstumspotenziale realisieren

Projektdaten

Ausgangslage und Herausforderungen

Fortschreitende Urbanisierung und hohes Bevölkerungswachstum versprechen großes Potenzial im Mobilitätssektor

Der Mobilitätssektor ist einer der vielversprechendsten Sektoren Afrikas: Das hohe Bevölkerungswachstum und die fortschreitende Urbanisierung im afrikanischen Raum sorgen für einen stetig wachsenden Bedarf an innovativen Mobilitätslösungen. Im Hinblick auf den Ausbau der Digitalisierung und die wettbewerbsfähigen Produktionskosten bieten afrikanische Staaten zunehmend Anreize für europäische Unternehmen und Investoren des Mobilitätssektors, ihre Wertschöpfung in Afrika zu steigern. Das Potenzial zur Schaffung von Innovationen, Wachstum und Arbeitsplätzen, etwa in Zulieferwerken, ist enorm.

Allerdings waren Initiativen und Investitionen im afrikanischen Mobilitätssektor bisher kaum vernetzt. Um dem zu begegnen, wurde mit Unterstützung von Invest for Jobs im November 2019 eine gemeinsame Absichtserklärung zur Gründung der Pan-African Mobility Alliance (PAMA) durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie einige der führenden Unternehmen der deutschen Automobil- und Logistikindustrie, dem Verband der deutschen Automobilwirtschaft (VDA) und der Technischen Universität Berlin unterzeichnet. Die PAMA soll die Zusammenarbeit von Unternehmen, Verbänden, Politik und Wissenschaft stärken. Potenziale sollen dadurch besser genutzt, die Wertschöpfung auf dem afrikanischen Kontinent gesteigert und so letztlich Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden.

Projektansatz und Projektziele

Die PAMA unterstützt und vernetzt Unternehmen im Mobilitätssektor

Ziel der strategischen Plattform PAMA ist es, Investitionen der Privatwirtschaft zu fördern, die zu einer nachhaltigen Mobilität, einem anhaltenden Wachstum sowie mehr und besseren Arbeitsplätzen in Afrika führen.

Um dies zu erreichen, werden in verschiedenen PAMA-Workshops innovative Lösungen entwickelt, um zuvor identifizierte Investitionshemmnisse abzubauen. Dies können beispielsweise der Aufbau eines Aus- und Weiterbildungszentrums, ein Projekt zur Verbesserung lokaler Logistiknetze oder Maßnahmen zum Erhalt von Beschäftigung im Krisenfall sein. Die Arbeitsgruppen der PAMA setzen sich, je nach Thema, flexibel zusammen und entwickeln für die relevanten Themen entsprechende Projektansätze. Alle sechs Monate bietet das PAMA-Forum die Möglichkeit zum Austausch sowie zur Entwicklung neuer Ansätze.

Die PAMA ist ein Multi-Akteurs-Netzwerk und steht weiteren privatwirtschaftlichen, wissenschaftlichen und öffentlichen Akteuren im Mobilitätsektor aus Europa und Afrika offen.

Mitglieder der PAMA profitieren von:

  • Abbau von Investitionshemmnissen und Unterstützung im Krisenfall durch gemeinsame Projektentwicklung und Umsetzung von Interventionen vor Ort

  • Zugang zum Dialog mit politischen Akteuren vor Ort sowie Matchmaking zwischen europäischen und afrikanischen Unternehmen

  • Vor-Ort-Expertise und Business Cases durch branchenspezifische Machbarkeitsstudien und Länderanalysen

  • Herstellen von Synergien zu weiteren Instrumenten der Entwicklungszusammenarbeit sowie Unterstützung bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten

Status und Ausblick

Neue Projekte und Konzepte trotz Pandemie

Der Umsatzeinbruch in der Automobilwirtschaft bedingt durch die Corona-Pandemie führt dazu, dass die PAMA sich stärker auf neue Themen in den Bereichen Mobilität und Logistik konzentrieren wird.

Trotz fortschreitender Beeinträchtigungen durch die Pandemie konnten zahlreiche Projekte fortgeführt werden. So wurde beispielsweise ein Konzept für die Entstehung von Innovation Hubs mit Schwerpunkt auf Logistik und Mobilität entwickelt. Mit den Innovation Hubs soll die Effizienz des Mobilitätssektors in Äthiopien, Ghana und Ruanda erhöht werden. Entsprechende Gap-Analysen und Studien wurden in den drei Ländern 2020 und 2021 durchgeführt. Ein Ergebnis der Analyse in Ruanda war beispielsweise, dass gut ausgebildete Fachkräfte fehlen. Der geplante Innovation Hub könnte einen Austausch zwischen Privat- und Bildungssektor fördern, um so praxisorientiertere Lehrpläne zu entwickeln und letztendlich Fachkräfte entsprechend zu qualifizieren.

Die PAMA wird im Rahmen von Invest for Jobs von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt.

Projektstatus

Durchführung

Projektstandorte


Mehrländer-Ansatz

Projektziele

Arbeitsplätze schaffen Mobilitätsakteure vernetzen Wachstumspotenziale realisieren

Sektor

Mobilität

Ein Projekt mit

Unternehmen Hochschulen Kammern und Verbänden

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